Friedberger Frühlingsmarkt 2014

Jede Menge Besucher: Impressionen vom Friedberger Frühlingsmarkt 2014

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Artikel vom 12.05.2014 (Wetterauer Zeitung)

Neu war der spätere Termin für den Friedberger Frühlingsmarkt, den die Werbegemeinschaft »Friedberg hat’s« am Wochenende zum 5. Mal veranstaltete. Geblieben war jedoch das Aprilwetter mit ganz wenig Sonne, dafür jedoch mit meist bedeckten Himmel, Regen am Samstagnachmittag und Windböen am Sonntag. Trocken war es bei der offiziellen Eröffnung am Samstagvormittag auf der HR4-Aktionsbühne neben dem südlichen Burgtor. »Frühling in unserer Stadt« sangen die Kinder des Grundschul-Chors der Adolf-Reichwein-Schule.

»Das passt. Damit haben die Kinder den Markt ja schön eröffnet«, sagte HR4-Moderatorin Britta Lohmann. Bürgermeister Michael Keller wies in seinem Gespräch mit Lohmann darauf hin, dass im nächsten Jahr der neue Elvis-Presley-Platz wieder zur Verfügung stehen wird und lud zu einer Führung über die »Baustelle Elvis-Platz«.

Museumsleiter Johannes Kögler und Lutz Schneider, Leiter des Stadtarchivs, stellten die 5. Fotoausstellung im Burggarten vor, die mit einem anschließenden Rundgang eröffnet wurde. Lohmanns Frage, worüber sie sich besonders freue, beantwortet Organisatorin Claudia Claussen von »Friedberg hat’s« spontan: »Dass jetzt schon so viele Menschen unterwegs sind«. Tatsächlich drängten sich die Besucher nicht nur um die Bühne, auch auf der östlichen Kaiserstraßenseite und in der Wolfengasse schlenderten sie an den 55 Ständen vorbei.

»Ich freue mich jedes Mal, wenn in Friedberg was passiert. Gerade diese Initiative mitten in der Stadt finde ich toll«, sagte Marcelle Bentsch. Sie freute sich besonders über mehr Stände mit Kunsthandwerk und Selbstgebasteltem. Selbst hergestellte Naturkosmetik, Seifenprodukte oder Geschenkartikel lockten ebenso wie Holzarbeiten, Schmuck oder Töpferwaren.

Viel Betrieb, viel Wind

Am Sonntag zeigte Ute Hess aus Bad Nauheim in der Schirngasse die seltene Kunst des Brettchenwebens. Direkt daneben lud Bärbel König-Guba zum Filzen ein. Gefragt waren auch Pflanzen sowie Blumen und Gestecke, schließlich war am Sonntag Muttertag. »Das Interesse ist groß«, freute sich Manfred Blum von der gleichnamigen Rosbacher Gärtnerei, der bis zum Regen am Samstagnachmittag zu diesem Zeitpunkt mehr Umsatz hatte als die Jahre zuvor. Auch Natalie Petrov aus Bad Nauheim, die Stoffe und Geschenke anbot, war am Sonntagmittag zufrieden, zumal es bis dahin nicht mehr geregnet hatte und sogar die Sonne öfter schien.

 

Das Optikhaus Boelke in der erstmals ins Marktgeschehen einbezogenen Haagstraße lud die Kinder zum Gesichtschminken und Haareflechten ein. Die elf Jahre alte Elisa hatte sich von Annabelle Flor einen Stern ums rechte Auge malen lassen, während die ein Jahr jüngere Aimée ihr ganzes Gesicht in Regenbogenfarben schminken ließ.

 

Am Sonntag stand in der Haagstraße zusätzlich »Jürgens mobiler Streichelzoo« aus Beerfelden mit Pony, Esel, Schafen, und Ziegen.
Eine Attraktion für die Kinder war am Sonntag die Kletterwand, die Lederwaren-Steck erneut engagiert hatte.

Auf der Bühne interviewte Lohmann zwischen den musikalischen Vorführungen immer wieder Geschäftsleute und Aussteller. Zu den Akteuren auf der Bühne gehörten unter anderem das »JeKi-Ensemble Kunterbunt«, ein Projekt von Gemeinsamer Musterschule und der Musikschule Friedberg, das im Verlauf der beiden Markttage mehrere Programmpunkte beisteuerte.

Am Sonntagvormittag spielte die Kalli-Velten-Jazzband. Danach zeigten Gruppen des Alternativen Tanzclubs Bad Nauheim ihre Shows. Miteinbezogen in das Frühlingsfest war erstmals der Bereich unter den Platanen hinter dem Burgtor. Hier hatte der Schachclub drei Bretter aufgebaut. Auf der Naturbühne des Burggartens ging es entspannt zu. Unter fachkundiger Anleitung konnten die Besucher bei Pilates, Yoga-Meditation oder progressiver Muskelentspannung zur Ruhe kommen.

Viel Betrieb war am Sonntag schon am Mittag in den Geschäften, von denen viele mit Sonderpreisen und Aktionen lockten. Ein Höhepunkt waren in der Buchhandlung Bindernagel die beiden Lesungen mit Schauspieler Mathias Herrmann.

»Es war und ist noch in jeder Hinsicht ein stürmischer Frühlingsmarkt«, sagte Claudia Claussen am frühen Sonntagnachmittag. Damit meinte sie den Ansturm der Besucher, die dem zum Teil doch recht stürmischen Wetter trotzten. 

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